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03.07.2018, 10:44 Uhr
Einweihung des Tiefsammelbehälters in Riemsloh
 

Meller Kreisblatt

Ausgabe vom 03.07.2018
Seite 12
Ressort Lokales



Neuer Tiefsammelbehälter in Riemsloh eingeweiht

Am Montagnachmittag wurde an der Krukumer Straße in Riemsloh mit einer kleinen Feierstunde der neue Tiefsammelbehälter der Stadt Melle eingeweiht.

Riemsloh Die 1,3-Millionen-Euro-Investition des städtischen Wasserwerkes besteht aus zwei großen Wasserkammern, die 1000 Kubikmeter Trinkwasser für die Bürger in Riemsloh bereitstellen.

Jan Lütkemeyer, Vorsitzender des Betriebsausschusses
Gute Qualität

Bürgermeister Reinhard Scholz sprach in seinem Grußwort von „einer der größten Investitionen der vergangenen Jahre, die es in Riemsloh gegeben hat“. Er betonte an die Gäste gerichtet: „Wasser hat für uns alle eine besondere Bedeutung, und ich freue mich, dass hier vor Ort alles so gelungen ist, um dauerhaft eine gute Trinkwasserversorgung zu sichern.“

Dass die Versorgung mit Trinkwasser von guter Qualität angesichts steigender Nitratwerte im Grundwasser auch in den kommenden Jahren ein großes Thema sein wird, brachte Scholz kurz aufs Tapet: „Da werden wir dranbleiben müssen.“

Scholz richtet seinen Dank an alle, die an Planung und Bau des Tiefsammelbehälters beteiligt waren. Die Freude über den neuen Trinkwasserspeicher war auch bei Ortsbürgermeister Günter Oberschmidt, dem Vorsitzenden des Betriebsausschusses der Stadt Melle, Jan Lütkemeyer, sowie dem Betriebsleiter des Wasserwerkes Klaus Leimbrock und Planer Stefan Ludewig groß.

„Wir sind froh, dass wir dieses Projekt als erledigt abhaken können“, machte Jan Lütkemeyer deutlich, „weitere Projekte werden die Stadt in Zukunft beschäftigen.“

Nach dem ersten Spatenstich hatte die Bauphase bis zur Fertigstellung rund ein Jahr gedauert.

Die Maßnahme an der Krukumer Straße findet, wie Planer Stefan Ludewig verriet, sogar Erwähnung in einer Fachzeitschrift. Gespeist wird der neue Tiefsammelbehälter über das Meller Netz sowie einen Brunnen, das Mischungsverhältnis des Wassers wird maschinell gesteuert. Und: Im Falle eines Stromausfalls ist die Trinkwasserversorgung in Riemsloh gesichert, dann allerdings mit verringertem Druck.


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