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04.05.2018, 10:36 Uhr
Arbeitskreis Bildung zu Gast in Wellingholzhausen
"Hier ist jeder für jeden da!"
„Hier ist jeder für jeden da“

CDU zu Gast in der Grundschule Wellingholzhausen

Der Arbeitskreis Bildung der CDU Melle hat die Grundschule in Wellingholzhausen besucht. Im Gebäude der einstigen Grund- und Hauptschule ist nun nur noch die Grundschule mit ihren fast 120 Schülern untergebracht. Trotzdem müssen die Fragen aus der Bevölkerung nach leerstehenden Räumen, um dort Sachen einzulagern, mit einem klaren „Nein“ beantwortet werden.

Traurig waren die „Wellinger“ als sie ihren Hauptschulzweig vor einigen Jahren aufgeben mussten, aber es blieb ihnen keine andere Wahl, denn immer weniger Eltern nahmen das Angebot für ihre Kinder an. Dabei zählte insbesondere die Wellingholzhausener Hauptschule zu einer der erfolgreichsten. Alle Absolventen fanden einen Ausbildungsplatz oder den Weg an eine weiterführende Schule. Doch in Wellingholzhausen hat man aus der Situation eine Tugend gemacht: Jeder Raum ist genutzt. Endlich einmal fand der Arbeitskreis Bildung des CDU Stadtverbandes eine Schule vor, die sich sehen lassen kann und die räumlichen Vorgaben der Landesschulbehörde erfüllt. Frei gewordene frühere Klassenräume des Hauptschulzweigs dienen als Differenzierungsräume, die an modernen Schulen für jede Klasse vorgesehen sind. Im Zuge der Inklusion sind diese zusätzlichen Räume auch dringend erforderlich, um Einzelfälle oder Kleingruppen, getrennt von der Klasse, zu unterrichten.

Auch die Ganztagsbetreuung fordert entsprechende Räume. Kicker, Spiele, Sportgeräte, etc. wollen untergebracht sein. Materialien für das Brückenjahr (Übergang Kindergarten-Schule) müssen nicht hin und her getragen werden, wenn die Kinder aus dem Kindergarten regelmäßig unter der Woche in die Schule kommen.

Matthias Hartmann, fasst es zusammen: „Man mag von Luxus sprechen, wenn Grundschüler einen eigens für sie ausgestatteten Werkraum und naturwissenschaftliche Fachräume nutzen können, aber die Räumlichkeiten sind da und müssen nicht, wie in vielen anderen Stadtteilen erst geschaffen werden“. 24 Computer- Arbeitsplätze lassen die Betrachter staunen. Insbesondere mit dem Wissen, dass manche Oberschule nicht so gut ausgestattet ist. Die Grundschule hat die Hauptschule begraben und eine Trauerschleife durchleben müssen, doch jetzt präsentiert sich diese Schule als sehr gut aufgestellte Grundschule und dies reduziert sich keineswegs auf die räumlichen Gegebenheiten. Schulleitung und Kollegium ziehen mit den Eltern an einem Strang.

“ Jeder ist für Jeden da. Die Arbeit des Kollegiums wird von den Eltern in außergewöhnlicher Art und Weise getragen“, so die Schulleiterin Andrea Tietz, die sehr glücklich ist, ein Teil dieser Gemeinschaft sein zu dürfen. Gerade entsteht  Im Dachgeschoss in Eigeninitiative ein Ruheraum für die Ganztagskinder und dank des Fördervereins wird der Schulhof um eine Attraktion reicher. Zwei Holzpferde sollen dort ihren Platz finden.

Die Kommune hat noch einen langen Weg vor sich, um alle Schulen so gut aufzustellen. Hoffentlich gehen ihr Puste und Geld nicht aus!

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