Buer

Bueraner Unternehmer-Forum

Breitbandversorgung und Autobahnanbindung als Standortvorteil nutzen

Das Bueraner CDU-Unternehmerforum war in diesem Jahr beim Familienunternehmen Meyer Holzverarbeitung GmbH in Wehringdorf zu Gast. Ortsverbandsvorsitzender Frank Schlattmann und Firmeninhaber Ulrich Meyer-Bröcker begrüßten über 70 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung.

Diese folgten den Ausführungen des Bürgermeisters, Reinhard Scholz, zur Historie und Gegenwart des Wirtschaftsstandortes Buer. Neben der Ortsumgehung Wetter, mit der wirtschaftlich notwendigen Autobahnanbindung an die A30, waren auch die guten Signale von Scholz hinsichtlich des bevorstehenden Investitionsprogrammes des Landkreises Osnabrück in Kooperation mit Bund und Kommune vor Ort zu vernehmen: Bis 2019 soll es zu einer nahezu lückenlosen Breitbandversorgung für schnelles Internet in Buer und im Grönegau kommen. Die Perspektiven zur weiteren Entwicklung in den Außenbereichen, insbesondere für die historisch in der Fläche hervorgegangenen Betriebe, sollen auch künftig die über 1000 Arbeitsplätze vor Ort in Buer sichern. Infrastrukturmaßnamen und die Ausweisung von Flächen für den Gewerbepark Buer stehen ebenso auf der politischen Tagesordnung, wie auch die kurzfristige Ausweisung von Wohnbaugebieten in Ortskernnähe. "Die Menschen wollen in Buer nicht nur arbeiten, sondern auch leben!", so Scholz.

   

Durch seinen "Bericht aus Berlin" knüpfte der Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Dr. André Berghegger, erfolgreich an seinen Vorredner an. Berghegger berichtete von seiner politischen Reise im asiatischen Raum und seinem Besuch in Shanghai. Die Entwicklung dort zeige auch wichtige Aspekte für die deutsche Wirtschaft. Unser Mittelstand und die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung bildeten ein festes Fundament für ein stabiles Deutschland, welches mit stolz Vorbild in Europa sein könne. Die gute Bundesfinanzlage, dies vor dem Hintergrund der dritten "Schwarzen 0" in Folge, lasse Raum für Investitionen des Bundes für die regionale Wirtschaftsförderung und Investitionsmaßnahmen im ländlichen Raum. Berghegger lobte die frühere Entwicklung in der Stadt Melle, verwies aber auch auf die Wichtigkeit der kommunalpolitischen Ausrichtung. Der Fokus solle auch künftig auf den in Melle bewerten Grundwerten liegen: Ohne die Stärkung des Wirtschaftsstandortes kein Einkommen zum Auskommen. Die Vorhaltung von attraktiven Gewerbeflächen, Sicherung und die Förderung der bestehenden Unternehmen seien CDU-Grundlage, auch künftig in Melle konkurrenzfähig im Wettbewerb der Kommunen zu wirtschaften.



Schließlich machten sich die Besucher in Gruppen auf den Weg durch die großen Produktionshallen der Familie Meyer-Bröcker. Von der Anlieferung des Rohstoffes bis hin zum Versand der Kommissionswaren konnten sich die interessierten Besucher einen Einblick in den Ablauf des Unternehmens verschaffen. Der moderne Zulieferer der Küchenmöbelindustrie hat sich insbesondere auf den Bereich Echtholz spezialisiert. Ein hohes Maß an Qualität und Zuverlässigkeit seien Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges seit rund 200 Jahren Firmengeschichte, so Ulrich Meyer-Bröcker. Das Traditionsunternehmen beschäftigt aktuell über 100 Mitarbeiter im 2-Schichtsystem. Für seine neuen, modernen und umweltfreundlichen Produktionsverfahren erhielt das Unternehmen in 2010 den Umweltpreis der RWE Stiftung und der Stadt Melle. Nach einer kurzen Abschlussansprache von den Veranstaltern Mirco Bredenförder und Dieter Finke-Gröne, verblieb den Teilnehmern noch Zeit, bei kühlen Getränken und Bratwurst, angeregte und gute Gespräche zu führen.

       



Sehen Entwicklungspotenzial für Buer: (v.l.) Dieter Finke-Gröne, Dr. André Berghegger (MdB), Elke und Ulrich Meyer-Bröcker (Unternehmer), Reinhard Scholz (Bürgermeister) und Mirco Bredenförder

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