CDU Gesmold zu Gast auf der Alpaka-Farm

 Ausreichenden Kontakt mit Alpakas bekamen die Besucher des CDU-Frühschoppens im Laufe der Besichtigung.
Ausreichenden Kontakt mit Alpakas bekamen die Besucher des CDU-Frühschoppens im Laufe der Besichtigung.
CDU-Frühschoppen auf der Alpaka-Farm

Auch Landratskandidat Michael Lübbersmann vor Ort

Gesmold. Ein nicht alltäglicher Besuch war mit dem CDU-Frühschoppen in Ausbergen auf der Alpaka-Farm der Familie Bietendorf verbunden, zu dem Niklas Schulke begrüßen durfte. Über 60 interessierte Teilnehmer ließen sich von der Ergotherapeutin Teresa Bietendorf in deren Konzept zum Einsatz der Tiere in verschiedensten Funktionen erklären.

Nach dem Motto „Die Anwesenheit eines Alpakas gibt Menschen das Gefühl, gebraucht zu werden und wertvoll zu sein.“ ergeben sich eine ganze Reihe von Anwendungsmöglichkeiten, die den Besuchern erklärt wurden. Die auf mittlerweile 15 Tiere angewachsene Alpaka-Herde lässt sich mit trainierten Tieren auf vielfältige Weise einsetzen. Einfachste Beispiele sind dabei Kindergeburtstage, ein Alpaka-Club für Kinder und Schulklassen- und Kindergarten/Krippenprojekte. Dabei lassen sich die gutmütigen Tiere mit Kindern in Kontakt bringen und durch Führen sowie Spaziergänge in Verbindung mit z. B. Detektivspielen, Alpaka-Führerschein als verschiedene Beschäftigungsprojekte darstellen.

Ein zweiter großer Schwerpunkt ist der Einsatz in Seniorenzentren, der bis zum Besuch in einzelnen Seniorenzimmern gehen kann. Dabei muss man wissen, dass besonders trainierte Tiere sich auch mit dem Aufzug in höhere Stockwerke transportieren lassen. Hier muss man jedoch nicht befürchten, dass irgendwelche Hinterlassenschaften zurückbleiben, da die Tiere absolut stubenrein sind und ihr Geschäft vor oder nach dem entsprechenden Besuch verrichten. So werden selbst bettlägerige Personen aktiv, sie können das flauschige Fell eines Alpakas streicheln und sich am Anblick des Tieres erfreuen. Dies hat auch bei älteren Personen anregende und therapeutische Funktionen.

Die Angebote auf der Alpaka-Farm bieten weiterhin ein großes Spektrum für fast alle Einsatzbereiche im Freien oder im geschlossenen Stall, sind also ganzjährig umsetzbar.  Die da wären: Angebote für Menschen mit Behinderung, Lebendiges Lernen, Alpaka-Auszeit, Wald-Abenteuer, Alpaka-Wanderungen und vieles mehr.

Theresa Bietendorf ist dabei nicht alleine sondern kann auf einen Stamm von ehrenamtlichen Helferinnen zurückgreifen, die sie besonders bei größeren Ereignissen tatkräftig unterstützen können. In ihrem Vortrag stellte sie auch die Entwicklung der Alpaka-Farm von Vorplanungen und der Eröffnung 2016 bis zum erreichten Status quo dar. Die zahlreichen Events führten im letzten Jahr sogar bis zum Besuch auf Hochzeiten. Das Alpaka-Haus lässt vor allem vor Ort die verschiedensten Aktivitäten zu, wovon sich die Besucher eindrucksvoll überzeugen konnten.

Der anwesende Gast Landrat Michael Lübbersmann war von den Möglichkeiten der Alpaka-Farm ebenfalls stark beeindruckt. In Gesprächen während des Besuchs und in einer Diskussionsrunde ging er auf lokale Probleme der Ausberger ein. Hier ist immer noch der Ausbau des Internets ein verständliches Anliegen, das den Anwesenden auf den Nägeln brannte. Hier versprach Lübbersmann noch im laufenden Jahr die entscheidenden Verbesserungen, die letztlich zu leistungsfähigen Anschlüssen führen sollen.

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